Bohrtechnik für Umwelt und Energie
Kompetenzen

Hauptbahnhof Dresden

Rückverankerung Stützwand

Für die Erweiterung und Modernisierung des Schienennetzes am Hauptbahnhof Dresden wurde der Neubau "Gleis 352" vorgenommen. Für die Umsetzung der neuen Trasse auf dem Hauptbahnhof Gelände bedurfte es einer sich über mehrere Bauabschnitte erstreckenden Stützmauer. Diese gewährt die Aufnahme der wirkenden Lasten und Kräfte, welche durch den Zugverkehr auf unterschiedlichen Höhenniveaus, bei direkt angrenzenden Gleisen wirken.

Durch das Einbringen von insgesamt mehr als 180 Anker-Zugpfählen, die zusammen mit vertikalen Großbohrpfählen über einen Kopfbalken verbunden wurden, konnten die vorherrschenden Kräfte aufgenommen und eingeleitet werden.

Da für die Baumaßnahme “GEWI- Einstabpfähle D50mm mit doppeltem Korrosionsschutz“ (L=15,50m Länge) ausgeschrieben wurden, war es im Zusammenhang mit der gegebenen Geologie erforderlich, das Überlagerungs-Bohrverfahren anzuwenden.

Auf dem direkt angrenzenden “Gleis 380“ musste der Zugverkehr während der Baumaßnahmen aufrecht erhalten werden. Somit war aufgrund der spannungsführenden Oberleitung nur ein sehr kleines Lichtraumprofil für die Bohrmaschine gegeben.

Umsetzung auch in beengten Gegebenheiten

Des Weiteren kam die äußerst kompakte BR8000-2 mit dem Überlagerungsdrehmotor HD52S zum Einsatz. Durch den sehr kurzen, jedoch teleskopierbaren Bohrturm, konnte der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zur Oberleitung garantiert werden. Der Einsatz von 1,50m langem Bohrgestänge war trotz der beengten räumlichen Gegebenheiten realisierbar.

Der auftretenden Staubentwicklung konnte mit der aufgebauten hydraulischen Staubabsaugung entgegen gewirkt werden, so dass es keine Beeinträchtigungen für den Zugverkehr gab.

Rückverankerung Stützwand, Hauptbahnhof Dresden

Rückverankerung Stützwand, Hauptbahnhof Dresden

Rückverankerung Stützwand, Hauptbahnhof Dresden

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